Ich war im Mission Support Center des Weltraum Forum Österreich in Innsbruck. Im Gespräch mit DI Norbert Frischauf gehen wir auf die Tätigkeiten des ÖWF und die laufende Mission Mars2013 in der Wüste von Marokko ein. Wir besprechen einige der dort durchgeführten Experimente im Rahmen des PolAres Forschungsprogramms und wagen einen Blick in die Zukunft.
Die Mission Mars2013: Marokko Mars Analog-Feldsimulation ist eine Simulation im Rahmen des PolAres Wissenschaftsprogramms, das der ÖWF in Zusammenarbeit mit dem Ibn Battuta Center in Marrakesh in der Wüste von Marokko durchführt. Die Mission dauert vier Wochen. Angeleitet und überwacht wird die Crew in Marokko von der Missionskontrolle, dem Mission Support Center in Innsbruck. Die geplanten Experimente dienen der Grundlagenforschung und fließen in zukünftige bemannte Marsmissionen mit ein.
Ich spreche mit Maga. Veruschka Skalet vom Verein für Obdachlose über die Ziele und Tätigkeiten des Vereins und über das kaum beachtete gesellschaftliche Problem der Obdachlosigkeit.
Der Verein für Obdachlose ist seit 1985 in Innsbruck aktiv und bietet Obdachlosen Frauen und Männern im Bundesland Tirol nach Möglichkeit Unterkunft, Kleidung, Waschgelegenheiten und weitere Unterstützung. Obwohl auf den Straßen kaum sichtbar, stieg der Bedarf an Unterkünften und Notschlafquartieren, besondes in den letzten Jahren, explosionsartig an. Mit seinen Einrichtungen bietet der Verein Betreuung und Beratung von Obdachlosen sowie für von Obdachlosigkeit bedrohten Menschen.
Ich spreche mit Romedius Weiss über IAESTE. IAESTE ermöglicht den internationale Austausch von Studentinnen und Studenten technischer und naturwissenschaftlicher Studienrichtungen.
Die Organisation betreibt seit der Gründung im Jahr 1948 ein weltweites Austauschprogramm für Studenten. Insgesamt konnten im Laufe dieser Zeit 280.000 studienspezifische Praktika in 88 Ländern vermittelt werden. Romedius ist seit 2006 aktiv und hilft bei der Betreuung internationaler Praktikanten mit. Seit ca. einem Jahrt ist er auch national für das Marketing zuständig. Im Moment ist Romedius über IAESTE auf einem Praktikum zu Besuch in Japan.
PS: Eigentlich war nicht klar ob ich die Folge, es gab bei der Aufnahme technische Probleme, noch hinbekomme. Dank Auphonic ist die Qualität aber mittlerweile auf akzeptabel getrimmt. Zukünftig sollten solche Ausrutscher nicht mehr vorkommen. Es wird zu IAESTE aber sicher bald auch noch ein Follow-up geben.
Seit 1. April 2012 ist in Österreich die Vorratsdatenspeicherung in Kraft. Ab sofort wird jedes Telefonat und SMS mitprotokolliert und sechs Monate lang gespeichert. Mobiltelefone verraten zusätzlich bei jeder Verbindung den Standort der NutzerInnen. Die Speicherung dieser Information ermöglicht die Erstellung detailierter Bewegungs- und Kommunikationsprofile der letzten sechs Monate! Zwei Tage vor Einführung der Vorratsdatenspeicherung präsentierte der AK Vorrat im Rahmen einer Pressekonferenz eine Verfassungsklage und rief Bürgerinnen und Bürger dazu auf diese Klage zu unterstützen. Doch die Datenbanken werden nun unweigerlich mit Informationen befüllt. Bis die Speicherpflicht aufgehoben wird, können Monate bis Jahre vergehen. Was gespeichert wird, welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen dieses Überwachungsinstrument hat und wie man der Erfassung als Bürger zumindest etwas Einhalt gebieten kann, soll dieser Vortrag klären.
In der zweiten Ausgabe spreche ich mit Claudia Schäfer von ZARA über die Tätigkeiten des Vereins in Sachen Anti-Rassismus-Arbeit.
Hiermit verabschiede ich mich für 2011 und bedanke mich bei den Hörerinnen und Hörern für das Feedback. 2012 will ich mein Equipment um ein paar hochwertige Mikrofone ergänzen, dann sollte bald auch die Tonqualität dort sein wo ich auch hin will. Generell will ich versuchen zumindest einmal im Monat eine Folge zu veröffentlichen. Aber jetzt wünsche ich euch viel Spaß mit der letzten Ausgabe für dieses Jahr.
Ich spreche mit Michael vom Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung über die geplante Einführung der Vorratsdatenspeicherung und der Arbeit des AK Vorrat dies doch noch zu verhindern. Links zur laufenden Petition und weiterführende Informationen findet ihr in den Shownotes. Ich danke Michael für das äußerst interessante Gespräch und dem schönen Schlusswort, das ich einfach so stehen lasse. Reinhören!
Anm: Grundsätzlich ist die Aufnahme OK, vor allem Michael klingt gut, ich sollte aber während der Aufnahme das Regeln lassen Daher wundert euch nicht über meine Tonspur. Ich werds mir merken. Sorry dafür.